Abrufkredite | Eine gute Alternative zum Dispo

23. Okt 2009 | Rubrik: Alle Arten von Krediten & Darlehen erklärt

Vielen Verbrauchern ist die neue Form der Rahmenkredite noch nicht bekannt und auch ausgesprochen wenige Banken haben Abrufkredite in ihrem Produktportfolio. Über das Internet können interessierte Verbraucher schnell herausfinden, welche Banken Abrufkredite anbieten. Ihre Bezeichnung haben sie daher, weil der Kreditnehmer sie nach Belieben abrufen kann. Im Allgemeinen werden sie bei entsprechender Bonität des Kreditnehmers auf unbefristete Zeit gewährt.

Abrufkredite sind Rahmenkredite, die mit dem Dispositionskredit vergleichbar sind, aber zwei deutliche Vorteile haben. Erstens sind Abrufkredite nicht an die Führung des Girokontos bei der kreditgebenden Bank gebunden und zweitens liegen die Zinsen für Abrufkredite in der Regel deutlich unter denen für den Dispositionskredit. Die günstigsten Anbieter gewähren Abrufkredite im Rahmen von 5.000 bis 25.000 Euro für Zinsen von [gelöscht; bitte aktuelle Konditionen beim Anbieter erfragen], bei regelmäßiger Nutzung des Dispositionskredites ist es also durchaus eine Überlegung wert, anstelle des Dispos, der im Durchschnitt [gelöscht; bitte aktuelle Konditionen beim Anbieter erfragen] Zinsen kostet, einen Abrufkredit zu nutzen und damit Zinsen zu sparen.

Die Verwaltung des Abrufkreditkontos kann online erfolgen, Zinsen werden nur dann fällig, wenn der Kredit auch tatsächlich genutzt wird und Gebühren für die Bearbeitung und Bereitstellung werden von den meisten Anbietern auch nicht verlangt. Über den abgerufenen Betrag kann der Kunde individuell verfügen und die Höhe der monatlichen Tilgung bleibt ihm überlassen. Viele Anbieter von Abrufkrediten erwarten einen monatliche Mindesttilgung von maximal 50 Euro oder einen bestimmten Prozentsatz vom Saldo. Abrufkredite machen flexibel und können sinnvoll sein, wenn es darum geht, kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken.

Die Zinsen für Abrufkredite sind, wie von den Dispositionskrediten bekannt, variabel. Das heißt, sie werden regelmäßig den Zinsbedingungen am Markt angepasst. Wer sich für einen Abrufkredit entscheidet, sollte allerdings im Vorfeld oder spätestens nach der Kreditgewährung den Dispositionskredit ausgleichen und bei der Hausbank streichen lassen. Wird der Abrufkredit parallel zum Dispositionskredit genutzt, besteht die Gefahr der Überschuldung.

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