Bonität

2. Dez 2008 | Rubrik: Kreditlexikon / Glossar

Die bei Finanzierungsanfragen meist gefragte Bonität ist die Kreditwürdigkeit eines Menschen. Je höher also die Bonität, desto besser die Möglichkeit, Kredite zu erhalten. Der Kreditgeber prüft die Würdigkeit z.B. durch Scoring oder Rating-Agentur. Auch die Zuverlässigkeit des evtl. künftigen Kreditnehmers wird so geschätzt. Weiterhin lassen sich die SCHUFA- und Bankeinkünfte erfragen. Hierdurch lässt sich die evtl. Ausfallrate herleiten. Zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit gehören auch hohes Eigenkapital, gute Liquidität, hoher Anlagedeckungsgrad, vorteilhaftes Image. Zur Feststellung wird z.B. der Bonitätsindex, Insolvenzprognoseverfahren und die Zahlungsmoral des Kreditnehmers.

Der Bonitätsindex lässt die Kreditwürdigkeit juristischer und natürlicher Personen zuverlässiger beurteilen und basiert auf bereits genannte Faktoren als Prognosewert. Bei einem Vertragsabschluss von Krediten oder anderen Verträgen sind niedrige Zahlungs- und Insolvenzrisiken die am günstigsten zu schätzende Bonität. Es ist also stets angebracht, Kreditraten und Rechnungen pünktlich zum vereinbarten Zahltag zu begleichen. Sollten dennoch vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten aufkommenden, wenden Sie sich besser rechtzeitig an den Gläubiger und zahlen Sie am folgenden Zahltag entweder die doppelte Rate oder vereinbaren Sie eine Verlängerung. So zeigen Sie die Bereitschaft, ihren Zahlungsverpflichtungen gewissenhaft nachzukommen und Sie können mit evtl. Kulanz rechnen.

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