Full-Pay-out-Leasing

1. Aug 2009 | Rubrik: Leasing als Finanzierung

Full-Pay-out-Leasing ist die englische Bezeichnung für einen Vollamortisationsvertrag im Leasingbereich. Mit einem Full-Pay-out-Leasing Vertrag werden während der Laufzeit des Leasingvertrages sowohl die Anschaffungskosten als auch die Zins- und Verwaltungskosten bereits bezahlt, die dem Leasinggeber entstehen beziehungsweise die er berechnet.

Infolgedessen zahlen Leasingnehmer beim Full-Pay-out-Leasing deutlich höhere Raten als bei Teilamortisationsverträgen, wie sie aus dem PKW Leasing bekannt sind. Über eine einmalig zu erbringende Leasingsonderzahlung ist es auch bei Vollamortisationsverträgen möglich, die monatliche Ratenbelastung zu reduzieren.

Nach Ablauf der vereinbarten Leasingzeit hat der Leasingnehmer verschiedene Optionen, die aber bereits bei Abschluss des Leasingvertrages festgelegt werden. Es gibt beim Full-Pay-out-Leasing das Leasing mit Kaufoption, das heißt, der Leasingnehmer kauft das geleaste Objekt am Ende.

Es gibt Verträge die werden ohne Option abgeschlossen, dann gibt der Leasingnehmer das Objekt zurück oder es kann auch eine Option zur Verlängerung der Leasingzeit vereinbart werden. Die Laufzeit von Vollamortisationsverträgen muss aus steuerlichen Gründen mindestens 40 bis maximal 90 Prozent der gewöhnlichen Nutzungsdauer des Leasingobjektes entsprechen. Üblich sind solche Verträge im Bereich von schnelllebigen Leasingobjekten, wie beispielsweise für Kopiergeräte oder Computer oder Telefonanlagen.

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