Woran lässt sich eine unseriöse Kreditvermittlung erkennen?

16. Dez 2008 | Kredit-Wissen von Kredite Infoportal | Rubrik: Kredite & Darlehen | Kreditvermittlungen

Verlust der Arbeitsstelle, Familienzuwachs oder übertriebenes Konsumverhalten sind nur einige Annahmen, um in die Schuldenfalle zu geraten. Unehrliche Beratung oder eine völlig falsche Selbsteinschätzung der finanziellen Situation führt nicht selten dazu, dass der Schuldenberg unaufhörlich weiterwächst. Verlockende Angebote und Versprechungen diverser Kreditvermittlungen bringen nicht zuletzt die Haushaltsplanung komplett zum Kippen.

Der erfinderische Reichtum von Betrügern ist schier grenzenlos, wenn es darum geht, in Not geratenen Menschen den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen.

Unseriöse Kreditvermittlungen werben mit Anzeigen wie zum Beispiel „Kredit ohne Bürgen oder Sicherheiten“, „Bargeld ohne lästiges Bankgespräch“ oder „Ihr Geld liegt für Sie bereit“. Getarnt als ehrbarer Makler steht dem Kredithai nur der Sinn danach Ihnen in Form von Provisionen, Vorauszahlungen oder Kostenerstattungen das zu nehmen, was er eigentlich geben sollte – Geld!

Der Kreditvermittler hat laut §§ 655a ff. BGB erst dann einen Anspruch auf Vermittlungsprovision, wenn es zu einer Auszahlung des vermittelten Darlehens gekommen ist. Wird vorab eine Rechnung mit pauschalen Beträgen für Reise-, Büro-, Kopier- oder andere Vermittlungskosten ausgestellt, ist es ein erneuter Hinweis für die betrügerischen Absichten, da Pauschalen unzulässig sind. Es dürfen nur exakt die Kosten berechnet werden, die in der Angelegenheit des Einzelnen entstanden sind.

Aufforderungen zum Abschluss eines Beratervertrages oder Verträge die augenscheinlich die Bonität verbessern sollten zum Anlass genommen werden mit diesem Unternehmen keine geschäftliche Verbindung einzugehen. Der einzige Nutznießer solcher Aufforderungen ist der Vermittler, der hierfür erneut Provisionen erhält.

Kostenpflichtige Servicerufnummern (0190, 0900 usw.) werden gerne von unseriösen Mittelsmännern genutzt, um auch hier wieder an das Geld des Verbrauchers zu gelangen.

Erklärt der Vermittler, dass nur ein ausländisches Unternehmen einen Kredit offeriert, folgt eine erneute Gelderhebung für Übersetzungen oder Ähnliches. Ein Rechtsgeschäft außerhalb Deutschlands birgt immer ein höheres Risiko und auch hier wird kein Geld verschenkt.

Die neuste Masche um ahnungslose Menschen hinters Licht zu führen ist die Vorgabe eines sogenannten Finanzsanierers. Diese geben die Unterlagen für die vielversprechenden Angebote allerdings nur nach Bezahlung einer Nachnahmegebühr heraus die unter Umständen mehrere Hundert Euro betragen kann.

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  1. [...] bzw. eine Krankenversicherung mit im Notfall fehlender Leistung ist man schnell auf eine Kreditvermittlung angewiesen, um nötige Spezialbehandlungen bezahlen zu können, wenn man über keine entsprechenden [...]

  2. [...] Seriöse Kreditvermittler bzw. Kreditvermittlungen verlangen erst die Provision nach der Kreditgewährleistung. Ebenso ist es enorm wichtig auf den effektiven Jahreszins zu achten, so ist es möglich diesen mit anderen Angeboten zu vergleichen. [...]

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