Schufa-Auskunft

1. Dez 2008 | Rubrik: Kreditlexikon / Glossar

In einer Schufa-Auskunft finden Sie sowohl positive als auch negative Hinweise zum Zahlungsverhalten von Personen. „Schufa“ ist die gebräuchliche Abkürzung in der Umgangssprache für die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Zu den mehr als 4500 Vertragspartnern gehören u.a. Banken, Versandhäuser und Mobilfunkanbieter bis hin zum Hosting Anbieter. Aber auch Informationen von Amtsgerichten werden bei der Schufa hinterlegt.

Die Schufa arbeitet auf Gegenseitigkeit. Einerseits werden Angaben zu Kunden der Vertragspartner gespeichert, die wiederum von anderen Vertragspartnern abgerufen werden können.

Online-Shops überprüfen mit Hilfe der Schufa-Auskunft die Anschriften ihrer Kunden.

Im Grunde können Sie sich auch über sich selbst eine Schufa-Auskunft besorgen. In der Auskunft stehen neben Ihren Personalien wie Name, Vorname und Geburtsdaten auch Ihre aktuelle bzw. vorherige Anschrift. Des Weiteren sind Angaben zu Ihren Girokonten, Kreditkarten, Kreditverträgen inkl. Höhe und Laufzeit, Mobilfunkverträgen oder Ihren eventuellen Kundenkonten abgespeichert.

Es kann durchaus sinnvoll sein, wenn Sie die über Sie gespeicherten Informationen regelmäßig auf ihre Richtigkeit hin überprüfen. Die Dienstleistungen der Schufa sind allerdings kostenpflichtig, wobei die Gebühren je nach Branche und Informationsbedarf variieren können.

Der allgemeine Glaube, dass die Schufa nur negative Information über Personen speichert, ist nicht korrekt. Rund 93 % der gespeicherten Angaben sind sogar positiv und besagen eine umsichtige Kontoführung.

Eine nicht fristgerechte Ratenzahlung, ein geplatzter Kredit oder eine Privatinsolvenz verursachen eine negative Schufa-Auskunft.
Ein positiver Eintrag erfolgt, wenn Sie z.B. einen Kredit vorzeitig zurückzahlen oder eine PKW-Finanzierung früher ablösen.

Lesen Sie hier weiter im Magazin von www.Kredite-Infoportal.de:

Mehr zu den Stichwörtern dieses Artikels: , , , , ,