Unterschiede bei Dispozinsen zwischen verschiedenen Banken
22. Sep 2009 | Rubrik: Aktuell und Allgemeines über KrediteEin Dispositionskredit ist räumt dem Inhaber eines Girokontos einen zusätzlichen Verfügungsrahmen ein. Dadurch sind auch Verfügungen per Barauszahlung am Schalter oder mit einer Bankkarte am Automaten möglich, wenn das Guthaben bereits aufgebraucht ist. Bei den Banken in Deutschland gibt es enorme Unterschiede bei den Dispokreditzinsen, die von den Banken meist als leichte Einnahmequelle gesehen werden. Für Kunden, die auf der Suche nach einem neuen Girokonto sind, lohnt es sich, neben dem Kriterium des Kontopreises auch die Zinsen für Dispositionskredite mehrerer Anbieter miteinander zu vergleichen.
Nach den Angaben der meisten Anbieter von Dispozins-Vergleichen gehören die Deutsche Kreditbank, die SKG Bank und die PSD Banken zu den Banken mit den günstigsten Dispokreditzinsen. Bei diesen Finanzinstituten liegt der Dispokreditzinssatz unter [gelöscht; bitte aktuelle Konditionen beim Anbieter abfragen]. Deutlich teurer sind Anbieter, deren Konditionen über [gelöscht; bitte aktuelle Konditionen beim Anbieter abfragen] liegen. Der teuerste Anbieter liegt nach Recherche einer Vergleichs-Webseite bei rund [gelöscht; bitte aktuelle Konditionen beim Anbieter abfragen]. Wenn ein Dispokredit für einen spontanen Kauf oder als Alternative für einen Ratenkredit über 6 oder 12 Monate genutzt werden soll, ist ein Zinssatz von [gelöscht; bitte aktuelle Konditionen beim Anbieter abfragen] sehr teuer. Die unterschiedlich hohen Zinsen für Dispokredite entstehen durch unterschiedliche Refinanzierungsquellen und aus verschiedenen Verwaltungs- und Personalkosten. Aus diesen Gründen haben beispielsweise Direktbanken oft bessere Konditionen als Banken, die ein großes Filialnetz unterhalten und bezahlen müssen.
Kunden, die dauerhaft einen teuren Dispokredit nutzen und zu einer günstigen Bank wechseln, können auf jeden Fall den einen oder anderen Euro sparen. Das folgende Beispiel macht das Einsparpotenzial deutlich. Für eine Dauerüberziehung des Girokontos in Höhe von 2.000 Euro zahlt der Kontoinhaber beim günstigsten Anbieter mit einem Dispozinssatz von 6 Prozent pro Monat 10 Euro Zinsen. Bei einer Bank mit einem Zinssatz von 13,50 Prozent verlangt die Bank 22,50 Euro pro Monat. Das Einsparpotenzial beträgt demnach 12,50 Euro im Monat bzw. 150 Euro im Jahr oder anders ausgedrückt: Die teure Bank verlangt über 50 Prozent mehr an Dispozinsen gegenüber dem preiswertesten Anbieter.
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