Wirecard Prepaid Trio

23. Feb 2010 | Rubrik: Aktuell und Allgemeines über Kredite

Das Prepaid Trio der Wirecard Bank besteht aus einem Online-Girokonto, einer ec/maestro-Karte sowie einer VISA Prepaid Kreditkarte. Die Kontoführung kann dabei natürlich am heimischen PC erfolgen, weiterhin können Einkäufe bequem mit den jeweiligen Karten unbar ausgeführt werden.

Das besondere am Wirecard Prepaid Trio ist dabei, dass es nicht nur an Gehaltsempfänger und Menschen mit einwandfreier Bonität angeboten wird, sondern dass es auch ohne Einkommensnachweis sowie bei negativer Bonität genutzt werden kann. Sofern die Schufa-Abfrage, die bei der Kontoeröffnung durchgeführt wird, negativ ist, kann das Konto zwar ausschließlich im Guthaben genutzt werden, allerdings sind alle weiteren Funktionen nach wie vor gegeben. Zudem wird auch die Kreditkarte lediglich auf Guthabenbasis ausgegeben, so dass auch hier keine Überziehungen möglich sind. Die Bezahlfunktionen im Internet sowie die Bezahlungen im In- und Ausland können mit der Prepaid Kreditkarte trotz dessen durchgeführt werden.

Die ec/maestro-Karte des Wirecard Prepaid Trio kann für Bargeldverfügungen am Geldautomaten weltweit sowie für Bezahlungen im Supermarkt eingesetzt werden. Zudem verfügt die Karte über den Geldkarten-Chip mit Alterserkennung, so dass volljährige Karteninhaber auch Zigaretten am Automaten ziehen können. Die VISA Kreditkarte kann ebenfalls weltweit eingesetzt werden, insgesamt gibt es mehr als 24 Millionen Akzeptanzstellen und mehr als 90.000 Geldautomaten.

Für die Einrichtung des Wirecard Prepaid Trio werden einmalig 39 Euro berechnet, wobei nicht nur das Girokonto eingerichtet, sondern auch die Kreditkarte sowie die ec-Karte beantragt wird. Pro Monat fallen dann weitere 9,90 Euro an Kontoführungsgebühren an, zudem werden 0,75 Euro pro belegloser Buchung berechnet. Somit sind die Kontoführungsgebühren für das Wirecard Prepaid Trio im Vergleich zu anderen Kontoangeboten der Banken sehr hoch. Auch der Dispositionskredit, der bei positiver Schufa-Abfrage vergeben wird, ist vergleichsweise teuer. Die Zinsen betragen 14,5% p.a., für ungenehmigte Überziehungen fallen aktuell 18,9% p.a. an.

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