Maschinenleasing

21. Sep 2010 | Rubrik: Leasing als Finanzierung

Zur Sicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit und damit auch seines Bestehens muss jedes Unternehmen laufend Investitionen tätigen. Maschinen mit dem neuesten technischen Stand sichern eine effektive und wirtschaftliche Arbeitsleistung, allerdings ist kaum ein Unternehmen in der Lage bei den schnelllebigen technischen Entwicklungen immer das neueste Modell zu erwerben. Da eine Amortisation für gewöhnlich Jahre in Anspruch nimmt, würde dies über kurz oder lang jedes Unternehmen ruinieren. Eine mitunter sinnvollere Alternative zum Kauf ist das Maschinenleasing.

Beim Maschinenleasing überlässt der Leasinggeber dem Leasingnehmer die Maschine oder einen sonstigen Gebrauchsgegenstand entgeltlich für einen bestimmten Zeitraum. Der Leasinggeber behält weiterhin das Eigentum, die Maschine geht lediglich in den Besitz des Leasingnehmers über. Das Leasing ähnelt also rechtlich gesehen einer gewöhnlichen Miete. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass beim Maschinenleasing die Reparatur- und Instandhaltungskosten vom Leasinggnehmer zu tragen sind. Nach Ablauf der Leasinglaufzeit gibt es für den Leasingnehmer je nach Gestaltung des Vertrags in der Regel verschiedene Möglichkeiten. Er kann die Maschine zurückgeben, ein weiteres Leasen vereinbaren oder diese kaufen. In den meisten Fällen wird wohl die Rückgabeoption in Anspruch genommen, da gerade die flexibel mögliche Anpassung an die neuesten technischen Innovationen der größte Vorteil des Leasings ist. Doch auch die monatlich gleich bleibenden Leasingraten, die somit eine gute Kalkulationsgrundlage bieten, sprechen für das Maschinenleasing. Zudem sind die Raten steuerlich als Betriebausgaben absetzbar und somit anders als beim Kauf, der sich nur in Höhe der Abschreibungsbeträge steuerlich auswirkt, sofort und in voller Höhe den zu versteuernden Gewinn des Unternehmens mindert. Da im Gegensatz zum Kauf nicht der volle Kaufpreis aufgebracht werden muss, wird die Liquidität des Unternehmens nicht übermäßig belastet. So ist weder ein großer Eigenkapitaleinsatz noch eine Darlehensaufnahme notwendig.

Die Schonung der Kapitaldecke wirkt sich auch positiv auf gegebenfalls anstehende Kreditverhandlungen aus. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist zudem, dass die neuwertigen Leasingmaschinen die Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen auf einem niedrigen Niveau halten.



Lesen Sie hier weiter im Magazin von www.Kredite-Infoportal.de:

  • Maschinen Leasing Für Unternehmen ist es immer eine kritische Entscheidung wie eine neue Investition, beispielsweise eine Maschine, finanziert werden soll. Häufig bringt der Erwerb ...
  • Leasingraten – eine planbare Größe, für Firmen als monatlicher Aufwand absetzbar Beim Leasing wird das Gerät oder die Maschine nicht gekauft, sondern nur geliehen. Für den Vertragszeitraum werden die Bedingungen genau definiert und ...
  • Privat-Leasing kann steuerlich nicht geltend gemacht werden Beim KFZ Leasing wird der PKW zu vertraglich festgelegten Bedingungen vom Leasinggeber (Autohaus) dem Leasingnehmer (Kunde) überlassen. Der Leasingnehmer muss dafür eine ...
  • Direkt-Leasing | Finanzieren direkt beim/vom Hersteller Leasing ist vergleichbar mit einem Mietvertrag. Beim Leasing vereinbart eine Privatperson oder ein Unternehmen das zeitliche Begrenzte Nutzungsrecht über einen Gegenstand. Bei ...
  • Leasing von Anlagevermögen Anlagevermögen sind Gegenstände, die dauernd dazu gebraucht werden, den Geschäftsbetrieb zu unterstützen. Dieses Gegenstände dürfen nicht nur temporal gebraucht oder gar für ...
  • Konkurs des Leasingnehmers Die Alternative zu einer Kfz-Finanzierung ist das Leasing. Gerade für Selbstständige und Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Firmenwagen überlassen, ist das Leasing von ...
  • Sparkasse-Leasing-Group Wurden Investitionen noch vor einigen Jahren vorwiegend über Kredite finanziert, nutzen immer mehr Unternehmen, Selbstständige und sogar Privatpersonen das Leasing. Hierbei wird ...